Kryogene Aufbereitung von Probenmaterialien

Die Zerkleinerung als wichtiger Verfahrensschritt der Probenaufbereitung hat einen erheblichen Einfluss auf die nachfolgende Analytik. So können zu grobe Partikelfeinheiten oder auch Inhomogenitäten insbesondere dann zu unbrauchbaren oder falschen Analyseergebnissen führen, wenn es sich um kleinste Probenvolumina handelt die repräsentativ für die Gesamtprobe sind.

Die überwiegende Zahl von Probenmaterialien lässt sich durch eine geeignete Wahl des Zerkleinerungsgerätes und den darin wirkenden Beanspruchungsmechanismen (Prall, Druck, Scherung, Schneiden, Reibung) problemlos bei Raumtemperatur zerkleinern und auf die benötigte Analysenfeinheit bringen.
Was aber kann man tun, wenn die wirkende mechanische Beanspruchung des Zerkleinerungssystems nicht ausreicht, um das Probematerial in möglichst kleine Partikel zu überführen? (...)

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